Women in Change: Neue Wege wagen
- Bettina Behrens

- Jun 4
- 4 min read

Women in Change – neue Wege wagen
Manchmal beginnt ein neues Kapitel nicht mit einer großen Entscheidung, sondern mit einem leisen Gefühl. Dem Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz stimmig ist. Dass das Leben im Außen vielleicht noch genauso aussieht wie gestern, sich im Inneren aber bereits etwas verändert hat.
Viele Frauen kennen diese Momente. Die Kinder werden selbstständiger, berufliche Aufgaben verändern sich, Beziehungen entwickeln sich weiter oder man stellt sich plötzlich Fragen, die früher keine Rolle gespielt haben.
War das schon alles?
Was möchte ich in den kommenden Jahren noch erleben?
Und vor allem: Wie möchte ich eigentlich leben?
Solche Gedanken entstehen oft nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus dem Wunsch, sich selbst wieder näherzukommen.
Petra Lupp begleitet seit vielen Jahren Frauen in genau solchen Umbruchphasen. Ihr Ansatz ist dabei bewusst lebensnah. Es geht nicht darum, alles hinter sich zu lassen oder das gesamte Leben auf den Kopf zu stellen. Vielmehr beschreibt sie Veränderung als einen Prozess des Umsteigens.
„Lebe deine Freiheit, egal was andere denken oder sagen“, lautet ihr Motto.
Viele Frauen erleben, dass sie sich über Jahre an Erwartungen angepasst haben. Sie funktionieren, erledigen ihre Aufgaben und verlieren dabei manchmal den Kontakt zu den eigenen Wünschen. Petra lädt dazu ein, wieder genauer hinzuschauen: Was möchte ich wirklich? Was darf leichter werden? Und welche Sehnsüchte warten vielleicht schon lange darauf, endlich ernst genommen zu werden?
Besonders ihr Gedanke „Machen wollen, statt machen müssen“ regt zum Nachdenken an.
Denn oft glauben wir, keine Zeit zu haben, obwohl wir uns in Wahrheit selbst immer wieder hinten anstellen.
Mehr über Petra und ihre Arbeit findest du hier: https://petralupp.com/
Auch Ulrike Adelgunde Fischer begleitet Frauen in Phasen der Neuorientierung. Besonders Frauen, die beruflich neue Wege gehen möchten und spüren, dass alte Strukturen nicht mehr zu ihrem heutigen Leben passen.
Dabei steht oft weniger die äußere Veränderung im Vordergrund als die innere. Viele Frauen tragen unbewusste Muster, alte Prägungen oder Selbstzweifel mit sich, die ihre Entscheidungen beeinflussen. Erst wenn diese sichtbar werden, entstehen neue Möglichkeiten.
„Klare Strukturen schaffen echte Verbindung“, beschreibt Ulrike ihren Ansatz.
Vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis. Denn Veränderung bedeutet nicht immer, mehr zu tun. Manchmal bedeutet sie, Klarheit zu schaffen. Klarheit über die eigenen Werte, Prioritäten und darüber, welcher Weg wirklich zum eigenen Leben passt. Viele Frauen berichten nach solchen Prozessen von mehr Leichtigkeit, Zuversicht und dem Gefühl, endlich wieder ihre eigene Richtung zu kennen.
Mehr über Ulrike findest du hier: https://www.ulrikeadelgundefischer.com
Für Sabrina Mader beginnt Veränderung häufig dort, wo Frauen bereit sind, ein neues Kapitel ihres Lebens aufzuschlagen. Nicht nur im Kopf, sondern mit dem ganzen Menschen.
Besonders spannend ist ihr Ansatz, Veränderung über Erfahrungen erlebbar zu machen. Durch intuitives Bogenschießen, Trommelkreise oder andere körperorientierte Methoden entsteht oft etwas, das mit Worten allein schwer zu beschreiben ist.
„Was du mit Worten gelernt hast, wirst du schnell vergessen. Was du mit deinem ganzen Körper verstanden hast, daran wirst du dich ein Leben lang erinnern.“
Viele Frauen kennen Situationen, in denen sie eigentlich wissen, was ihnen guttun würde und trotzdem nicht ins Handeln kommen. Sabrina schafft Räume, in denen Frauen ihre eigene Kraft wieder spüren können. Dabei geht es nicht darum, jemand anderes zu werden. Sondern darum, sich an das zu erinnern, was längst da ist. Oft entstehen daraus mehr Klarheit, stärkere Grenzen, neue Visionen und die Bereitschaft, dem eigenen Leben wieder bewusst Richtung zu geben.
Mehr über Sabrina und ihre Arbeit findest du hier: www.erlebedich.at
Auch Jutta Werthebach-Schüren begleitet Frauen in Zeiten der Neuorientierung. Besonders dann, wenn sich alte Lebensabschnitte dem Ende zuneigen und neue Fragen entstehen.
Viele Frauen erleben solche Momente nach einer Trennung, beim Auszug der Kinder, vor dem Ruhestand oder in beruflichen Umbruchphasen.
Plötzlich entsteht Raum für die Fragen:
Wofür brenne ich eigentlich?
Was möchte ich noch leben?
Welches Potenzial wartet vielleicht schon lange darauf, entdeckt zu werden?
Jutta beschreibt ihre Arbeit als Einladung, das eigene Seelenlicht wiederzuentdecken.
„Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass jeder Mensch hier ist, um sein Göttliches SEIN im Mensch-SEIN zu leben.“
Ein Gedanke, der viele Frauen berührt. Denn oft geht es bei Veränderung nicht darum, jemand Neues zu werden. Sondern darum, sich an die eigene Essenz zu erinnern.
Viele Frauen berichten nach ihren Transformationsprozessen von mehr innerem Frieden, neuer Lebenskraft und dem Gefühl, Entscheidungen wieder bewusster und freier treffen zu können.
Mehr über Jutta und ihre Arbeit findest du hier: www.Seelenlicht-leben.de
Vielleicht verbindet alle diese Wege ein gemeinsamer Gedanke: Dass Veränderung nicht immer bedeutet, alles hinter sich zu lassen.
Oft geht es vielmehr darum, sich selbst wiederzufinden.
Schritt für Schritt.
Gedanke für Gedanke.
Entscheidung für Entscheidung.
Und manchmal beginnt ein ganz neues Kapitel genau in dem Moment, in dem wir beginnen, auf die leise Stimme in uns zu hören.
Genau darum geht es hier bei „Women in Change“. In dieser Blog-Reihe erscheinen immer donnerstags um 14 Uhr hier neue Gedanken, Geschichten und Inspirationen rund um Veränderung, neue Perspektiven und das Leben von Frauen mitten im Wandel.
Schön, dass du hier bist.
Bettina
PS:
Wenn du nichts verpassen möchtest, bist du in meinem Mitgliederbereich „Inspiration to go“ gut aufgehoben. Dort findest du alle Aktionen, Impulse und zukünftigen Inhalte gesammelt an einem Ort. Der Zugang kostet für ein Jahr 10 Euro (brutto).
Hier findest du alle Infos und die Anmeldung: www.bettina-behrens.com


